5 bewährte Methoden, um deinen ängstlichen Hund zu beruhigen

5 bewährte Methoden, um deinen ängstlichen Hund zu beruhigen

Februar 17, 2022 0 Von achmed

Angst ist nicht nur eine häufige Eigenschaft von Menschen, sondern auch Tiere können darunter leiden. Viele der Hunde, die wir betreuen, sind ängstlich – meist, weil sie von ihren Besitzern verlassen wurden oder weil sie im Tierheim leben.

Genau wie bei anderen ungesunden Verhaltensweisen – beißen, bellen, auf allem herumkauen – kann Angst behandelt werden. Ängste können vollständig geheilt werden, aber manchmal kann man sie nur in den Griff bekommen, was unter bestimmten Umständen auffällt.

Wenn du einen Hund hast, der unter Ängsten leidet, solltest du diesen Beitrag unbedingt lesen. Wir stellen dir einige bewährte Methoden vor, mit denen du deinen ängstlichen Hund unterstützen und ein glückliches, gesundes Leben führen kannst.

Schauen wir uns also an, was die Ursache für die Angst deines Hundes sein kann und welche bewährten Methoden es gibt, um deinen ängstlichen Hund zu beruhigen.

Ängste bei Hunden

Angst kann sich auf vielfältige Weise äußern, vom Winseln und Bellen bis zum Zittern und Winseln. Es kann auch vorkommen, dass dein Hund zerstörerisch oder feindselig wird, wenn er Angst hat. Mit der Zeit kann er seinen Appetit verlieren und sich völlig zurückziehen, wenn die Angst nicht behandelt wird.

Die häufigsten Gründe für die Angst eines Hundes sind das Verlassenwerden, die Angst, allein zu Hause zu sein, laute Geräusche, Reisen und/oder die Anwesenheit von fremden Menschen, Kindern oder anderen Haustieren. Wir haben die Angst auch bei Hunden gesehen, die misshandelt oder vernachlässigt wurden.

Der beste Weg, deinen Hund zu behandeln, ist, die Ursache zu ermitteln. Ängste sind in der Regel offensichtlich und leicht zu erkennen. Wenn du den Grund herausgefunden hast, kannst du die Behandlung in Angriff nehmen.

7 bewährte Methoden, um deinen ängstlichen Hund zu beruhigen

1. Trainiere deinen Hund

Wenn dein Hund unter Trennungsangst leidet, ist der naheliegendste Weg, ihn zu beruhigen, ihn nie allein zu lassen. Das ist für die meisten Tierhalter keine Realität. Deshalb ist es oft eine einfache Lösung, wenn du deinen Hund trainierst, um ihn an dich zu binden und um ihn zu ermüden!

Da Ängste zu einem Übermaß an Energie führen können, kann es hilfreich sein, mit deinem Hund Ball zu spielen oder einen langen Spaziergang zu machen, bevor du gehst. Viel Körperkontakt und Gespräche mit ihm sind in dieser Zeit ebenfalls hilfreich. Und wie bei den Menschen kann auch bei Hunden Bewegung helfen, Stress abzubauen, indem sie positive Endorphine produzieren.

2. Körperkontakt

Es gibt wahrscheinlich nichts Beruhigenderes für einen ängstlichen Hund als die Berührung seines Besitzers. Versuche, die Anzeichen von Angst bei deinem Hund zu erkennen und sie so früh wie möglich im Keim zu ersticken, indem du ihn auf den Arm nimmst, mit ihm auf der Couch kuschelst oder ihm eine ausgiebige Streicheleinheit gibst.

3. Massage

Wie du wahrscheinlich weißt, entspannt und beruhigt eine Massage selbst den ängstlichsten Menschen – wusstest du, dass sie auch bei Hunden Wunder wirkt?! Angst führt oft dazu, dass sich die Muskeln anspannen, und eine Massagetherapie ist eine Möglichkeit, die Verspannungen zu lösen. Beginne am Nacken und arbeite dich mit langen Strichen nach unten. Versuche, eine Hand am Hund zu lassen, während die andere massiert. Mit der Zeit kannst du vielleicht sogar herausfinden, wo dein Hund seine Verspannungen hat, und nur an diesem einen Bereich arbeiten.

4. Musiktherapie

Musiktherapie ist erwiesenermaßen sowohl für Menschen als auch für unsere Hunde und Katzen von Vorteil. Die Kraft der Musik kann beruhigend und entspannend sein, wenn du zu Hause, im Auto oder in der Ferne von deinem Haustier bist. Musik kann auch die Lärmsensibilität lindern, indem sie die Straßen- oder Angstgeräusche ausblendet, die manche Hunde stören und ängstlich machen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Hunde klassische Musik bevorzugen. Harfenmusik, die oft in Hospizen eingesetzt wird, kann ein natürliches Beruhigungsmittel sein.

5. Auszeit

Angst ist zwar nicht per se ein schlechtes Verhalten, aber es kann helfen, deinem Hund eine Auszeit zu geben, wenn er sich aufregt. Wenn du dein Tier an einem sicheren und ruhigen Ort unterbringst, kann das helfen, seine angespannten Nerven zu beruhigen. Vielleicht läuft in diesem Raum sehr leise Musik, das Licht ist gedämpft und/oder es gibt eine Aromatherapie. Eine Schleckmatte für Hund ist für viele Fellnasen ebenfalls eine tolle Methode, sich zu beruhigen an einem sicheren Ort. Besuche die Webseite von greenhero.de und erfahre mehr darüber!